Die sprachliche Herausforderung in Asien
Nach Europa zu reisen ist eine Sache, aber ohne Internet und ohne die Fähigkeit, Straßenschilder zu lesen, durch die Straßen von Tokio, Seoul oder Bangkok zu navigieren, ist ein höherer Schwierigkeitsgrad. Eine ständige Datenverbindung ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit für Echtzeitübersetzungen, hyperpünktliche Zugfahrpläne und Uber/Grab.
Japan und Südkorea: Tadellose Abdeckung
Sowohl Japan als auch Südkorea sind weltweit führend in der 5G-Infrastruktur. Wenn Sie dort eine Reise-eSIM verwenden, stellen Sie eine Verbindung zu großen Netzwerken wie Docomo, Softbank oder KT her. Die Hauptempfehlung hier ist ein Unlimited Data-Paket. Lokale Apps wie Navitime in Japan oder Naver Map in Korea sowie Google Translate mit der Kamera in Echtzeit verbrauchen viele Daten.
Südostasien: Wechsel zwischen Ländern
Wenn Sie mit dem Rucksack durch Thailand, Vietnam, Kambodscha und Bali (Indonesien) reisen, wird der Kauf lokaler SIM-Karten an jedem Flughafen zu einem Chaos aus Plastik und wechselnden Nummern.
Die ideale Lösung: Eine regionale „Kontinentalasien“-eSIM, die 14 oder mehr Länder in der Region abdeckt. Sie zahlen für einen einzigen Plan und vergessen es. Mit regionalen eSIMs können Sie am Flughafen Suvarnabhumi landen, Grab öffnen, Ihren Transport anfordern und zwei Wochen später die Grenze nach Vietnam überqueren und ein Signal erhalten, sobald Sie die Einreisekontrolle passiert haben.
Internet-Zensur (The Great Firewall)
Wenn Ihre Reise das chinesische Festland umfasst, seien Sie vorsichtig. Lokales WLAN blockiert Google, WhatsApp, Facebook und mehr. Ein großer Vorteil der Verwendung einer internationalen eSIM (mit Datenroaming von einem Hongkonger oder europäischen Anbieter) besteht darin, dass sie häufig die Great Firewall umgeht und Ihnen Zugriff auf Ihre Lieblings-Apps ermöglicht, ohne VPNs von Drittanbietern installieren zu müssen.
